Solitonen und Tsunamis

Hands-on

Solitonen und Tsunamis

Erstellt von

Autoren

Michel Darche
Regis Goiffon

Solitonen sind Einzelwellen, die zuerst 1834 vom schottischen Mathematiker und Ingenieur J. S. Russel beobachtet wurden. Solitonen bewegen sich (zum Beispiel im Wasser) über sehr große Distanzen mit gleichbleibender Geschwindigkeit, ohne Energie zu verlieren. Ihre Geschwindigkeit ist proportional zur Quadratwurzel der Wassertiefe.

Solitonen haben beachtenswerte Eigenschaften: Wenn sich ein Soliton schneller bewegt als ein anderes, kann es dieses überholen, ohne dass die beiden Wellen sich verformen.

Eiserne Welle

Tsunamis verhalten sich wie Solitonen mit einer sehr großen Wellenlänge. Monsterwellen sind ebenfalls Solitonen. Sie werden bis zu 30 Meter hoch und haben ein sehr starkes Gefälle. Da sich Solitonen nicht nur überholen, sondern sogar in entgegengesetzten Richtungen durchqueren können, ergibt es keinen Sinn, eine Gegenwelle zu starten, um Tsunamis oder Monsterwellen zu neutralisieren: Die Wellen würden durcheinander hindurchgehen und erfahren jede kaum eine Deformation

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